Grand Départ 2017 – Tour de France in Düsseldorf

DÜSSELDORF. Normalerweise muss man für einen Besuch der Tour de France lange fahren, um ins benachbarte Frankreich zu kommen. Am Wochenende vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 war das zumindest für den Start der Tour de France gar nicht nötig. Der Grand Départ fand dieses Jahr in Düsseldorf statt. Hunderttausende Zuschauer waren dazu in NRWs Landeshauptstadt Düsseldorf gekommen um im französischen Flair den Profi-Sportlern zuzujubeln und sie anzufeuern.

Am Donnerstag startete der Grand Départ mit der Vorstellung der Mannschaften, bevor am Freitag im Schloss Benrath der offizielle Empfang stattfand. Beim dortigen Lichterfest erwartete die Besucher neben klassischer Musik ein illuminiertes Schloss und Feuerwerk.
Samstag dann lief die 1. Etappe als Einzelzeitfahren und abends stieg das KRAFTWERK 3D Open Air Konzert mit AIR als Special Guest. Die 2. Etappe als Abschluss des Grand Départ lief am Sonntag an.

Wir waren am Sonntag früh zur 2. Etappe vor Ort. Morgens drehte die Werbekarawane durch die Düsseldorfer Innenstadt. Durch die geschmückte und verzierte Altstadt kam man sich vor, als stünde man mitten in einer französischen Gasse. Auf dem Burgplatz wurden anschließend die Mannschaften vorgestellt. Entlang der Strecke in der Altstadt hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon inzwischen sehr viele Zuschauer eingefunden. So auch Mannschafts-, Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge, sowie Polizei aus Deutschland und Frankreich.

Der Zeitplan war exakt abgestimmt, sodass man sich in etwa daran richten konnte, wo die Renn-Kolonne sich wann befindet. Insgesamt konnten wir an drei Stellen einen Blick auf die Renn-Kolonne bekommen: in der Mittelstraße in der Altstadt, am Heinrich-Heine-Platz und am Luegplatz.
Nach der Vorstellung ging es kurz nach 12 Uhr mit einer neutralisierten Startrunde „zum Warmwerden“ auf die 2. Etappe der Tour de France von Düsseldorf nach Lüttich. In einem fliegenden Start an der Fischerstraße gingen dann die 198 Fahrer „auf Tour“. Zunächst ging es in Richtung Erkrath, Ratingen und Mettmann, bevor die Fahrer um kurz nach 13 Uhr wieder nach Düsseldorf zurückkehrten. Nach dem Streckenabschnitt in der Innenstadt verließ das Fahrerfeld gegen 14 Uhr endgültig die Stadt in Richtung Aachen und Lüttich.

Trotz des eher nassen Wetters füllte sich im Tagesverlauf, gerade während des Rennens, die Stadt mit vielen Zuschauern, die insbesondere an den „Hotspots“ einen Blick auf das Fahrerfeld bekommen wollten. Wir haben eine großartige „Tour-Stimmung“ und einige schöne Impressionen aus Düsseldorf mitgenommen.